Anne-Marie
8. August 2018 von maxima Redaktion

Speak your Mind

Pop-Sängerin Anne-Marie spricht über Body Positivity und Angststörungen

Das neue Album der britischen Popsensation Anne-Marie beinhaltet eine wichtige Message zum Thema Selbstbewusstsein, die nicht nur positiven Einfluss auf ihre Fans, sondern auch auf sie selbst haben soll.

Anne-Marie vertritt eindeutige Message

Für ihren guten Freund und Kollegen Ed Sheeran trat Anne-Marie mit ihrer Band in Wien als Vorgruppe auf, kurz nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Speak your Mind“. Ein Album mit einer Message, die sich um das Akzeptieren des eigenen Körpers dreht. Dieses Thema liegt der jungen Britin sehr am Herzen, da sie selbst seit einiger Zeit mit Selbstbewusstseinsproblemen ringt. Songs wie „2002“ und „Perfect“ enthüllen die Sängerin als eine geradezu verwundbare Person. Insbesondere „Perfect“ soll zeigen, dass sie mit ähnlichen Selbstzweifeln kämpft, wie sie die meisten jungen Frauen heutzutage hegen. Mit Lyrics wie „Ich bin kein Supermodel aus einem Magazin“, „Für mich ist es okay, nicht perfekt zu sein, denn genau das ist perfekt“ oder „Ich will mich vollstopfen mit Mac and Cheese“ zeigt sie ihren Fans, dass selbst Popstars manchmal zu hart mit sich ins Gericht gehen. Deshalb ist es so wichtig einzusehen, dass alles, was uns menschlich macht, uns auch schön macht. Mit ihren Songs will sie aber nicht nur ihren Fans helfen, sondern auch sich selbst.

„Frauen über so etwas sprechen zu hören, sorgt dafür, dass man sich weniger alleine fühlt“, erklärte Anne-Marie in einem Interview.

Raus aus den Selbstzweifeln mit Musik

Ihre Musik ist aber keineswegs etwas, das man sich zuhause weinend auf dem Bett anhört, vielmehr bewegt sie die Zuhörer mit fröhlichen Melodien dazu, jede Sorge wegzutanzen. Auch die Sängerin macht sich nämlich, wie sie kürzlich öffentlich bekannt gab, viel zu viele Sorgen und überdenkt jeden ihrer Schritte, was, wie sie mit eigenen Worten beschrieb, „ziemlich hart“ sein kann.

Mit der Hilfe von TED-Talks und Selbsthilfebüchern hat sie aber nun das Gefühl, ihre Angst immer besser unter Kontrolle bringen zu können.

 

„Es war schwer für mich, da herauszukommen und zu werden, wer ich bin. Das ist der Grund, warum ich versuche, anderen Menschen davon zu erzählen, weil ich das durchgemacht habe“, gestand sie.

 

Als ihre Vorbilder nennt Anne-Marie allen voran Pink und Christina Aguilera, denn wie die beiden wolle sie eine starke Frau sein, und genau diese Stärke soll sich auch in „Speak your Mind“ widerspiegeln.

 

(Lena Wasserburger)

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