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    Starbucks verbannt Plastikstrohhalme aus allen Filialen weltweit

    Plastik verschmutzt die Ozeane, gefährdet die Meeresbewohner und gehört somit zu den schädlichsten Stoffen für die Umwelt. Einen unnötigen Plastikverbrauch stellen auch Strohhalme dar. Viele Regierungen verbieten sie bereits, nun zieht auch Starbucks nach.

    By Monika Kaesser | 10.07.2018
    News

    Plastic Planet

    Starbucks verbannt Plastikstrohhalme aus allen Filialen weltweit

    Plastik verschmutzt die Ozeane, gefährdet die Meeresbewohner und gehört somit zu den schädlichsten Stoffen für die Umwelt. Einen unnötigen Plastikverbrauch stellen auch Strohhalme dar. Viele Regierungen verbieten sie bereits, nun zieht auch Starbucks nach.

    Strohhalmverbot in allen Starbucks-Filialen bis 2020

    Wie das Unternehmen kürzlich bekanntgab, werden bis 2020 in allen Filialen weltweit die Plastikstrohhalme bei Starbucks abgeschafft. Betroffen sind davon ca. 28.000 Starbucks-Filialen. Schätzungen zufolge wurden bisher etwa eine Milliarde Strohhalme pro Jahr verschwendet. Die Café-Kette wird stattdessen eine Art Nuckelaufsätze in Umlauf bringen, die recyclebar sind. Außerdem kündigte Starbucks an, Alternativen wie biologisch abbaubare Papierstrohhalme zu entwickeln und die Recyclingmöglichkeiten in den Filialen zu verbessern.

     

    Die Folgen des Plastikmülls

    Wieso macht Starbucks diesen Schritt und was ist an Plastikstrohhalmen so schlimm? Ein virales Video rüttelte in den letzten Jahren viele wach, denn es zeigte eine Meeresschildköte, in deren Nasenloch ein ca. zehn Zentimeter langer Plastikhalm steckt. Helfer befreiten das unter Schmerzen leidende Tier von dem festgewachsenen Strohhalm. Allein in der EU werden jedes Jahr ca. 36 Milliarden Einwegstrohhalme aus Plastik weggeworfen (laut einer Studie der Umweltschutzorganisation Seas at Risk). Und ein Großteil des Plastikmülls landet in den Weltmeeren und wird zu einer lebensbedrohlichen Gefahr für die Meeresbewohner. Bislang sollen etwa 150 Millionen Tonnen (!) Plastik in den Weltmeeren schwimmen und keiner weiß, wohin damit. Zwar machen Plastikstrohhalme nur einen kleineren Teil der Verschmutzung aus, dennoch ist es ein unnötiger Verbrauch, der sich leicht vermeiden ließe.

    Die Europäische Union hat vor, ein Plastiktrinkhalmverbot zu erlassen. Einige Regierungen machten es bereits vor. So kündigte die schottische Regierung vor wenigen Monaten an, Einwegstrohhalme zu verbieten. Bereits kurz darauf zog die britische Regierung nach. Und auch in den USA sollen die Einwegtrinkhalme verboten werden, deswegen wagte auch Starbucks gleich diesen radikalen Schritt und legte das Verbot nicht nur auf US-Filialen um, sondern auf alle Starbucks-Filialen weltweit. Dieser Schritt ist wichtig und richtig, dennoch bleibt das massive Plastikbecher-Problem bestehen, das natürlich nicht nur Starbucks-Cafés betrifft.

    Was kann man selber tun?

    Nun, die einfachste Lösung lautet: keine Plastikstrohhalme verwenden. Wer nicht auf Trinkhalme verzichten möchte, der kann auf umweltfreundliche Alternativen umsteigen. Trinkhalme gibt es zum Beispiel aus Metall, Bambus, Silikon oder Glas (hier findest du eine Vergleichstabelle der Materialien). Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass letzteres Material die beste Wahl für die Umwelt ist. Glastrinkhalme haben viele Vorteile. Sie lassen sich einwandfrei recyceln, und das gehärtete Glas sorgt für eine lange Lebensdauer. Die Glastrinkhalme kann man in den Geschirrspüler geben und sind doch mal Trunkreste im Inneren verblieben, erkennt man das auf den ersten Blick. Der Vorteil von Glas ist auch, dass es, im Gegensatz zu den anderen Alternativen wie Metall oder Bambus, absolut geschmacksneutral ist. Bei „Halm“ kann man zum Beispiel Glasstrohhalme bestellen (mehr Infos hier!).