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    Stress
    Psyche Durchatmen

    Stress, viel Arbeit und kein Urlaub in Sicht? So entschleunigst du deinen Alltag

    Prüfungswochen, Urlaubsvertretung, privater Stress und meist kommt noch etwas Unvorhersehbares hinzu. Zu viel Arbeit, zu viel Druck und zu wenig Zeit. Darunter leidet nicht nur die Arbeitsqualität, sondern auch die Psyche.

    By Monika Kaesser | 10.07.2018
    Psyche

    Durchatmen

    Stress, viel Arbeit und kein Urlaub in Sicht? So entschleunigst du deinen Alltag

    Prüfungswochen, Urlaubsvertretung, privater Stress und meist kommt noch etwas Unvorhersehbares hinzu. Zu viel Arbeit, zu viel Druck und zu wenig Zeit. Darunter leidet nicht nur die Arbeitsqualität, sondern auch die Psyche.

    Innehalten und durchatmen

    Der Leistungsdruck steigt immer mehr und es wird erwartet, dass man rund um die Uhr online ist. Prüfungswelle an der Uni, Facharbeiten und die To-do-Liste in der Arbeit wird immer länger. Stress ist mittlerweile zu einer Art Statussymbol geworden. Man vergisst, auf Nachrichten von Freunden zu antworten oder zurückzurufen. Wann denn? Nach dem Arbeitstag warten schließlich noch der Lebensmitteleinkauf und der Haushalt. Dann der Druck, dass man mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf benötigt und früh ins Bett gehen sollte. So bleibt nicht mehr viel Freizeit. Man fällt todmüde ins Bett und wacht am nächsten Morgen mit noch dunkleren Augenringen auf.

     

    Wir lechzen regelrecht nach dem Wochenende, halten fünf Tage die Woche die Luft an und tauchen am Freitagabend wieder auf, holen kurz Luft, um am Montag wieder abzutauchen. Darunter leidet auf Dauer nicht nur die Arbeitsqualität, sondern auch die Psyche. Wie heißt es so schön: Gesundheit ist das Allerwichtigste. Das merken wir aber leider meist erst dann, wenn wir krank sind. Wünschen wir uns nicht alle innere Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit? In Zeiten der Hektik kaum möglich. Umso wichtiger ist es, zwischendrin gezielt abzuschalten, innezuhalten und Stress abzubauen.

    Mit diesen Tipps kannst du deinen Alltag ein wenig entschleunigen

    • 1.

      Tanzen

      Tanzen ist unglaublich gut, um Stress und Ärger abzubauen. Dabei geht es nicht darum, ob man gut tanzen kann, es geht lediglich darum, seinen Körper zu bewegen und die Musik zu spüren. Am Anfang wirst du dir vielleicht ein wenig blöd vorkommen, aber je öfter du es machst, umso natürlicher wird es sich anfühlen. Drehe Songs auf, die dir gute Laune bereiten, und bewege dich dazu, ganz egal wie. Bereits nach ein paar Minuten tanzen wirst du definitiv entspannter sein.

       

    • 2.

      Musik hören

      Musik hilft uns, abzuschalten und dem Alltag zu entfliehen. Für den Weg in die Arbeit oder Uni kannst du dir eine Playlist mit besonders ruhigen und entspannenden Liedern machen. Am Abend kannst du deine Lieblingsmusik aufdrehen, dich ins Bett oder auf den Boden legen und dabei den Gedanken freien Lauf lassen. Versuche, gezielt deinen Körper zu spüren, und stelle dir vor, wie Arme und Beine immer schwerer werden und sich deine Muskeln vollständig entspannen.

    • 3.

      Handy weglegen

      Handy-Detox ist schwer, aber ziemlich effektiv. Ständig hat man es in der Hand und vorm Schlafengehen scrollt man noch schnell durch Instagram oder Facebook. Und schon bleibt man hängen und verliert wertvolle Zeit zum Entspannen. Gezielte Handy-Pausen können Abhilfe schaffen. Entweder man vereinbart mit sich einen ganzen Tag, an dem man das Smartphone nicht benutzt, oder legt das Handy jeden Abend für mindestens ein, zwei Stunden beiseite. Das Smartphone sollte nicht mehr in greifbarer Nähe sein, also am besten ausschalten und in einen anderen Raum oder in eine Lade legen. Die neu gewonnene Zeit kann man gezielt nutzen, um zu entspannen.

    • 4.

      Wartepausen gezielt nutzen

      Wenn man gestresst ist und in Situationen gerät, die einen aufhalten, tendiert man häufig dazu, innerlich sehr unruhig und nervös zu werden. Du stehst an der Supermarktkassa, bist total im Stress, weil du noch eine Verabredung hast, und was ist? Du stehst natürlich in der Schlange, wo es am längsten dauert. Jemand vor dir hat die Bananen nicht abgewogen, der Kassierer muss den Platz verlassen und das nachholen. Und es dauert gefühlte fünf Minuten, bis er zurückkommt. Oder du bist spät dran und hetzt zur U-Bahn, doch entweder kommt die nächste Bahn erst in zehn Minuten oder du steckst in einem Tunnel fest. Solche Situationen sind ein guter Test, ob man sich selber gezielt entspannen kann. Das klingt verdammt schwer, denn in solchen Momenten könnte man innerlich explodieren. Aber du kannst die Situation gerade nicht ändern, kannst die Zeit aber nutzen, um dennoch Ruhe zu bewahren und wenn dir das gelingt, fühlt sich das unfassbar gut an.

       

       

    • 5.

      Shen-Men-Punkt drücken

      Der Shen-Men-Punkt liegt in der Ohrmuschel, wo sich die sogenannte Anthelix (Bogenwulst) gabelt. Laut der chinesischen Medizin kommt der Körper vollends zur Ruhe, wenn der Akupressurpunkt massiert wird. Man massiert den Punkt entweder mit dem Finger oder mit einem kleinen Holzstäbchen in kreisenden Bewegungen. Während der Massage atmet man tief ein und sieht nach links, und beim Ausatmen dreht man den Kopf nach rechts. Dieser Trick verspricht, dass sich der Körper bereits nach kürzester Zeit entspannt und Stress nachlässt.