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    Kuscheln
    Psyche

    Macht Spaß, wirkt wie Medizin und verlangt nach mehr

    Anschmiegen wird am 6. Jänner in den USA großgeschrieben: Weil sie dort dann den Cuddle Up Day feiern, also den Tag des Kuschelns. Wir finden: Kuscheln sollte man jeden Tag. Es ist schließlich das Beste, was man für sich und den Partner tun kann.

    By Mareike Steger | 06.01.2017
    Psyche

    Macht Spaß, wirkt wie Medizin und verlangt nach mehr

    Anschmiegen wird am 6. Jänner in den USA großgeschrieben: Weil sie dort dann den Cuddle Up Day feiern, also den Tag des Kuschelns. Wir finden: Kuscheln sollte man jeden Tag. Es ist schließlich das Beste, was man für sich und den Partner tun kann.

    Es ist die erste Sprache, die wir lernen: Kuscheln ist für Babys immens wichtig, um die Bindung zu ihren Eltern und das Urvertrauen in die Welt aufzubauen. So schmiegsam, wie das Wort in unseren Ohren klingt, ist es übrigens in seiner Wortherkunft nicht: „Kuscheln“ im Sinne von sich zärtlich anschmiegen wird erst seit 1900 verwendet, es ist abgeleitet von „Kusch!“ als Hinleg-Befehl an Jagdhunde …

    Verlernen kann man diese erste Sprache nie. Es kann nur Zeiten geben, in denen wir sie nicht so oft sprechen – in Singlezeiten beispielsweise oder wenn es in der Partnerschaft gerade kriselt. Dabei wäre es gerade in solchen Zeiten wichtig, engen Körperkontakt zu pflegen. Denn wer miteinander kuschelt, profitiert gleich mehrfach:

    Kuscheln bringt Vorteile

    Beim Kuscheln wird das wichtige Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Das sorgt dafür, dass wir uns einfach gut fühlen. Es entspannt. Und kann noch viel mehr: Oxytocin stärkt die Bindung und verstärkt sexuelle Lust. Wir spüren dann Ängste und Schmerzen weniger, das Kuschelhormon senkt auch den Blutdruck und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Liebevolle Berührungen reduzieren zudem den Hormonspiegel des Stresshormons Cortisol – was wiederum dem Immunsystem zugute kommt. Sprich: Kuscheln ist gesund!

     

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    Kuscheln dank Mitkuschelzentrale

    Als Nächstes kurbelt das Kuschelhormon die Produktion von Dopamin an, einem Hormon, das für die Glücksgefühle verantwortlich ist. Es lässt uns das Kuscheln als so angenehm empfinden, dass wir immer mehr davon wollen.

    In den USA gibt es, nach Free-Hug-Bewegung und Kuschelpartys, neuerdings professionelle Kuschler, die man auf Websites wie Cuddlist oder The Snuggle Buddies buchen kann. In Deutschland hat 2016 die „Mitkuschelzentrale“ eröffnet, bei der sich Menschen via Facebook verabreden können, wenn sie Geborgenheit und Wärme mit anderen austauschen wollen. Sex? Ist bei all dem ausgesprochen ausgeschlossen!