11. September 2018 von Monika Kaesser

Innovation

Calligraphy Cut zaubert selbst dünnem Haar ordentlich Volumen

Kalligrafie bezeichnet eine ganz besonders schöne Art des Schreibens. Mit dem davon abgeleiteten Calligraphy Cut wird nun auch die Art und Weise des Haareschneidens perfektioniert.

Scharfe Klinge, scharfe Frisur

Erfunden hat diese Haareschneide-Technik der Hairstylist Frank Brormann. Mit seinem Kalligrafie-Messer war er auch Teil der Erfinder-Sendung „Die Höhle der Löwen“ und konnte die Jury von seiner Idee überzeugen. Beim Calligraphy Cut kommt nicht mehr die gewöhnliche Friseurschere zum Einsatz, sondern die Haare werden mit einem innovativen Schneidemesser geschnitten, dem Calligraphen „The 21“. Der Name rührt davon her, dass der Calligraph einen eingebauten 21-Grad-Schneidewinkel hat. Dieser ermöglicht es, das Haar so schonend wie möglich zu schneiden, da ein sehr glatter und gleichmäßiger Anschnitt gelingt.

Die Haarspitzen werden dadurch nicht gerade angeschnitten, sondern schräg. Diese Methode hat folgende Effekte: Das Haar wirkt automatisch voluminöser, es erhält mehr Eigendynamik und es entsteht weniger schnell Spliss. Durch den schrägen Anschnitt ergibt sich (im Vergleich zum Haarschnitt mit einer gewöhnlichen Haarschere) eine größere Oberfläche, welche optisch für mehr Fülle sorgt. Der natürliche und luftige Fall der Haare hat den positiven Nebeneffekt, dass man weniger Stylingprodukte benötigt, was der Haargesundheit zugutekommt.

 

Der Calligraphy Cut eignet sich übrigens für so gut wie fast jeden Haartyp und fast jede Haarlänge. Ausgenommen sind jedoch relativ kurze Haare, da zum Schneiden eine bestimmte Spannung am Haar erzeugt werden muss. Für diese Haarschneidetechnik ist eine Ausbildung Voraussetzung. Da diese Technik etwas mehr Zeit und Sorgfalt erfordert, ist der Calligraphy Cut in der Regel auch ein paar Euro teurer als ein gewöhnlicher Haarschnitt mit der Schere.

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