Rauchen
5. September 2018 von maxima Redaktion

Mit Schall und Rauch

Diese Tipps helfen dir, mit dem Rauchen aufzuhören

Das Rauchen ist wohl eine der hartnäckigsten schlechten Angewohnheiten überhaupt. Klägliche Versuche, damit aufzuhören, sind oft zum Scheitern verurteilt. Vielleicht aber helfen diese Tipps!

Rauchen, nein danke

Wer zu den glücklichen Menschen zählt und nie mit dem Rauchen angefangen hat, der hat keine Ahnung, wovon wir hier reden. Klar, wir haben immer schon gewusst, wie ungesund Tabakrauch ist. Als vermeintlich unsterblicher und unbekümmerter junger Mensch ist einem das aber auch oft egal. Ich werde sowieso nicht süchtig. Ich rauche ja nur gelegentlich. Nur wenn ich weggehe, greife ich mal zur Zigarette. Es gibt eigentlich keine Ausrede, die wir noch nicht benutzt haben. Aber am Ende des Tages muss man es sich einfach eingestehen: Rauchen ist nicht gut für mich. Gesundheitsinitiativen und Medien sind glücklicherweise nachgezogen. Rauchen war noch nie so out. Auch Gelegenheitsraucher sind von gesundheitlichen Folgen nicht ausgenommen. Es ist also Zeit für einen Neuanfang! Mit dem Rauchen aufzuhören zählt mitunter zu den schwersten Vorhaben, die es gibt. Am Ende des Tages helfen nur starke Willenskraft und Überzeugung. Wir haben ein paar Tipps, die vielleicht dabei helfen können.

1. Wähle den richtigen Zeitpunkt

Langjähriges Rauchen führt natürlich zu einem Suchtverhalten. Wer also nicht wirklich bereit ist, wird es nicht schaffen aufzuhören. Zunächst mal muss man sich selbst davon überzeugen, dass man wirklich aufhören will, kann und muss.

2. Ganz oder gar nicht

Viele versuchen zunächst mal, die Anzahl der Zigaretten am Tag zu reduzieren. Das ist im Allgemeinen ja gut gemeint, aber nur wenig effizient. So folterst du dich nur unnötig lange. Wer schon mal von Raucher zu Nichtraucher zu Gelegenheitsraucher geswitcht ist, weiß ganz genau, dass einem die Argumente für nur noch eine Zigarette nie ausgehen werden. Wer also gewillt ist, mit sich selbst zu verhandeln, verliert hier garantiert.

 

 

3. Motivation

Es gibt zahlreiche Apps, die einem helfen und mit Meilensteinen motivieren. Geldersparnis kann ein guter Motivationsgrund sein. Aber auch seinen Freunden sollte man mitteilen, dass man dem Rauchen abgeschworen hat. Im Idealfall können auch diese dabei unterstützen, der Versuchung nicht zu erliegen. Außerdem fällt es einem schwer, die Niederlage einzugestehen, und somit ist man motivierter, seinen Freunden beweisen zu können, das auch zu schaffen.

4. Neue Rituale

Rauchen ist in erster Linie ein Ritual und Gewohnheitsakt. Gewisse Situationen werden oft direkt mit einer Zigarette verbunden: der Kaffee am Nachmittag, ein After-Work-Drink oder einfach nur eine kurze Schreibtischpause im Büro. Diese Momente ohne Zigarette zu verbringen wird anfangs besonders schwerfallen. Man muss aber auch nicht immer gleich stattdessen zu Schokolade oder sonstigen Süßigkeiten greifen. Man kann sich auch andere ablenkende Pausenrituale überlegen, wie etwa eine Runde im Hof drehen, ohne an der Zigarette zu nuckeln, oder einfach, anstatt dem Impuls zu folgen, eine bestimmte Website im Internet aufsuchen und nach Neuigkeiten aus persönlichen Interessenfeldern suchen. Oder auch ein Fünf-Minuten-Bürotraining einführen oder einfach mal die Füße hochlegen.

 

5. Geld investieren

Das eingesparte Geld, das sonst für Zigaretten ausgegeben wurde, kann wesentlich sinnvoller investiert werden. Am besten man gibt das Geld für jede Packung in eine eigene Sparbüchse und spart auf ein Ziel als Belohnung hin.

6. Sport

Auch wenn du vorher schon sportlich aktiv warst, so sind die Leistungen ohne vorangegangenen Zigarettenqualm meist höher. Die Lungenfunktion wird besser und das Muskelwachstum nicht gehemmt. Außerdem ist Sport eine wunderbare Ablenkung und eine gesunde Form, Stress abzubauen. So bleibst du auch ohne Nikotin ausgeglichener.

 

 

7. Rückfälle verhindern

Wie eingangs schon erwähnt, sind absolute Willenskraft und Überzeugung das Einzige, was einem wirklich hilft, mit dem Rauchen aufzuhören. Besonders gefährlich ist die Illusion, man könne auch mal nur einen Zug nehmen oder eine Zigarette rauchen und dann dem Qualm wieder abschwören. Rückfall vorprogrammiert. Es geht beim Rauchen immer mehr um eine Einstellung im Kopf als den tatsächlichen Nikotinkonsum.

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