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    Zahnarzt Angst
    Gesund & Fit Mund auf, Augen zu und durch:

    Was bei Angst vor dem Zahnarzt wirklich hilft

    Die Angst vor dem Zahnarzt ist bei vielen Frauen so ausgeprägt, dass sie erst gar nicht zu einer Zahnbehandlung gehen. Und später doppelt leiden. Wir wissen, was hilft.

    By Janina Lebiszczak | 12.02.2018
    Gesund & Fit

    Mund auf, Augen zu und durch:

    Was bei Angst vor dem Zahnarzt wirklich hilft

    Die Angst vor dem Zahnarzt ist bei vielen Frauen so ausgeprägt, dass sie erst gar nicht zu einer Zahnbehandlung gehen. Und später doppelt leiden. Wir wissen, was hilft.

    Nur 20 bis 30 Prozent der Österreicher gehen angstfrei zum Zahnarzt. Die Mehrheit verspürt ein gewisses Angstgefühl, und jeder Fünfte bis Zehnte versucht, den Zahnarztbesuch möglichst zu vermeiden. Frauen sind von dieser Angst übrigens viel stärker betroffen – und leiden später doppelt, wenn die unbehandelten Beißerchen irgendwann zum richtigen Problem werden. Deswegen spezialisieren sich immer mehr Dentisten auf angstfreie Behandlungen. Aber was hilft wirklich gegen Zahnarzt-Angst?

    Zahnarzt Angst

    Privat01

    Nur mal schauen beim Zahnarzt

    Die Gründe sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Manchmal ist eine schlechte Erfahrungen schuld, vor allem geht es aber um die Ungewissheit, ob die jeweilige Behandlung zu Schmerzen führen könnte.

    Dagegen helfen sogenannte Schnupperstunden. Bei Vienna-Smile in 1030 Wien kennt man diese schon lange. „Wir setzen auf entspannendes Wohlfühl-Ambiente durch Lounge-Charakter und bieten ‚Nur mal schauen‘-Termine an“, so DDr. Alexander Bogner. Er ordiniert übrigens mit pinkfarbenen Handschuhen, auch die „Lätzchen“ der Patienten strahlen in Rosa. „Wir versuchen, alles so gemütlich und witzig wie möglich zu gestalten.“ Wichtig sei auch die offene Kommunikation mit den Patienten – aber nur bei Bedarf: „Manchen hilft es, wenn man ihnen zuvor genau erklärt, was man tun wird – andere versetzt das allerdings wieder in Panik. Die wollen gar nichts wissen.“ Und während der Behandlung drückt Bogner seinen Patienten ein Quietscheentchen in die Hand. „Sie sollen jederzeit artikulieren können, wenn es weh tut oder sie sich unwohl fühlen.“

    Tipps gegen die Angst

    Und dann helfen noch folgende Tipps gegen die böse Dentalphobie:

     

    Outen: Erzähle bereits bei der Terminvereinbarung von deinen Ängsten. Diese sind nichts Verwerfliches und kommen öfter vor, als du denkst! So kann sich der Arzt gleich auf dich einstellen, ebenso sein Team.

     

    Austauschen: Wetten, dass in deinem Freundeskreis gleich mehrere Personen unter Zahnarzt-Angst leiden? Von ihnen bekommt man gute Tipps oder zumindest Zuspruch. Auch in sozialen Netzwerken finden sich Gleichgesinnte.

     

    Den Richtigen finden: Ein guter Zahnarzt wird erst behandeln, nachdem er sich vergewissert hat, dass du alles verstanden hast und seinem Vorschlag ausdrücklich zustimmst. Bei manchen Behandlungen kann man auch nach einer Narkose verlangen. Die Behandlung unter Vollnarkose führt bei vielen Patienten dazu, dass sie ihre Angst dauerhaft verlieren. Also: Nicht den erstbesten Dentisten nehmen, sondern suchen, bis man sich wohl fühlt.

     

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