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    Gesund & Fit Ein Mysterium der Weiblichkeit:

    Warum haben Frauen immer kalte Füße?

    Männer lieben es besonders heiß – wenn wir unsere kalten Füße unter der Decke an ihnen reiben. Aber warum frieren wir eigentlich so leicht?

    By Janina Lebiszczak | 09.11.2017
    Gesund & Fit

    Ein Mysterium der Weiblichkeit:

    Warum haben Frauen immer kalte Füße?

    Männer lieben es besonders heiß – wenn wir unsere kalten Füße unter der Decke an ihnen reiben. Aber warum frieren wir eigentlich so leicht?

    Frauen frieren schneller als Männer: Das Phänomen der kalten Füße ist ein Schutzmechanismus des Körpers.
    iStock
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    Für die Dame ist es ein Graus, für den Mann ein Schock – wenn ihre klammen Füße sich an seinen reiben, um für ein bisschen Wärme am Körperende zu sorgen. Acht von zehn Frauen leiden häufig unter kalten Füßen (und Händen) – die Gründe dafür sind vielfältig. Einer davon: Sie erzeugen deutlich weniger Energie. Ihr Körper besteht zu 23 Prozent aus Muskeln, die bei ihrer Arbeit weniger Wärme an den Körper abgeben als bei einem Mann, der satte 40 Prozent Muskelpower besitzt. Außerdem sind Kerle meistens massiger, nicht unbedingt immer schwerer, aber ihre Körperoberfläche ist größer: Sie verlieren nicht so schnell ihre Körperwärme.

    Warme Mitte – aber an den Enden bitterkalt

    Wir hingegen halten vor allem unsere Körpermitte warm, eh clever: Schließlich liegen dort die meisten lebenswichtigen Organe. Arme, Beine, Ohren und Nase werden deswegen weniger durchblutet und gewärmt. Auch unsere Adern sind anders beschaffen als bei Männer, sie ziehen sich bei Kälte schneller zusammen, um unsere Mitte warm zu halten. Auch die Hormone spielen beim Fuß-Freeze eine Rolle: Das liegt am Östrogen, aber auch an einer verminderten Freisetzung von Schilddrüsenhormonen. Das Resultat: Bei großer Kälte können unsere Zehen auf bittere acht Grad Celsius abkühlen. So viel Grad hat es in einem Kühlschrank!

     

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    Muskeln sind die Heizung des Körpers

    Aber auch gegen dieses Übel gibt es Abhilfe:

    Locker bleiben: Enge Schuhe oder Socken mit engem Bündchen drücken auf die Blutgefäße und verhindern ausreichende Durchblutung. Heizsocken helfen in besonders schweren Fällen, vor allem outdoor.

    Warm and dry: Bei nasser Haut wirkt sich die Verdunstungskälte aus – Feuchtigkeit auf der Haut führt die Wärme nach außen ab. Das Schuhwerk sollte dicht sein, und wer viel Sport macht und deswegen stärker schwitzt, muss besonders auf trockene Socken und Schuhe achten.

    Ab in die Wanne: Fußbäder mit anschließendem Trockenrubbeln weiten verengte Gefäße. Das Fußbad sollte durch Zugießen von heißem Wasser nach und nach von etwa 33 auf 40 Grad Celsius erwärmt werden, dann hilft es am besten.

    Fit werden: Wenn man sich nicht ausreichend bewegt, zirkuliert weniger Blut in den Armen und in den Beinen – sie werden kalt. Auch ein Mehr an Muskelmasse hält uns warm, der Aufbau ist die effektivste Methode, das Heizkraftwerk des Körpers zu verbessern.

    Auf die Gesundheit achten: Warnzeichen, die auf eine Unterversorgung mit Magnesium hinweisen, sind neben Krämpfen die berühmten kalten Füße. Checkt euch ein gutes Supplement.