nichts anzuziehen
20. Juni 2017 von Stephanie Rugel

Was wir anziehen, wenn wir „nichts anzuziehen“ haben!

Ihr kennt diese Tage, an denen man vorm vollen Kleiderkasten steht, aber partout nichts anzuziehen findet. Wir verraten euch, was wir in solchen Fällen tun!

Wie so oft ist Kreativität dann das Stichwort! Man kann die meisten Klamotten nämlich nicht nur auf eine Art und Weise tragen. Und wer bitte hat verboten, die ursprünglich von Label oder Designer erdachte Tragweise von Hose, Bluse oder Shirt einmal umzukrempeln? Eben!

Mode ist ein Spiel mit Farben, Formen, Mustern, das bei Layering und Customized Pieces noch lange nicht aufhört! Seid mutig! Traut euch, eure Garderobe mal mit ganz anderen Blicken zu betrachten. Stellt euch vor, ihr kämt von einem anderen Stern und hättet keine Ahnung, was ein Rock, eine Jacke, ein Hemd ist und wofür das alles gut sein soll. Ihr werdet staunen, auf welche Ideen ihr dabei kommt!

Ein Herrenhemd wird da ganz schnell mal zum coolen Rock, ein Seidenblouson bekommt neues Style-Leben eingehaucht, wenn man ihn einfach mal verkehrt herum anzieht, und die olle Bluse wird plötzlich zum It-Piece, nur weil wir sie heute mal knoten statt knöpfen.

Hier kommen unsere Tricks für eine neue alte Garderobe:

1. Neue Jobs für alte Klamotten

Ob wie schon erwähnt aus einem Oversize-Hemd (oder dem freundlicherweise vom Boyfriend geliehenen Teil) ein lässiger Binderock wird, sich das Minidress in ein heißes Top verwandelt und ab sofort mit Jeans oder Rock gemeinsame Sache macht, der coole Badeanzug zum Hochsommer-Oberteil und eine Bluse zur leichten Jacke mutiert oder ein bunter Seidenschal eine neue Aufgabe als Gürtel findet – alles ist möglich!

2. Der Kriss-Kross-Trick

Hinten ist das neue Vorn! Warum nicht mal eine Bluse hinten knöpfen, den Zipp der Bomberjacke auf der Rückseite halb schließen und ein aufregendes Back-Dekolleté zeigen oder aus einem Cardigan einen hübschen Pullover mit Rückendetail machen? Bringt gleich mal Pep ins Outfit und fühlt sich an wie ein ganz neues Piece!

3. Verschluss-Sache

Sicher, die meisten Kleidungsstücke verfügen über Gürtel, Knöpfe oder Zipps zum Schließen. Aber auch da kann man ruhig mal querschießen und was Neues ausprobieren. Bunte Satinbänder statt der langweilig weißen Sneaker-Schnürsenkel machen Laune, ein schöner Ledergürtel zum Trench oder Maxikleid ist ein überraschender Blickfang, Papas Seventies-Krawatte lässt sich super durch die Laschen unserer Lieblingsjeans fädeln! Auch gut: Hemd oder Bluse absichtlich falsch knöpfen und dadurch ein bisschen Asymmetrie ins Outfit bringen.

1. High meets Low

Die Glitzerbluse freut sich, wenn sie nicht nur zu Silvester ans Tageslicht darf, ebenso der Paillettenrock und die Metallic-Pumps! Als Begleiter an einem ganz normalen Werktag suchen sich diese Fancy Items dann bewusst schlichte, streetige Teile, damit es nicht overdressed wirkt. Also Tüllkleidchen über Fetzenjeans tragen, Blingbling-Top mit Sneakers und Denims kombinieren, den Ausgehrock mit einem schlichten T-Shirt zusammenbringen – schon erweitert sich die Alltagsgarderobe ganz enorm!

2. Accessorize!

Im schlimmsten Fall von Outfit-Ödnis helfen immer noch Accessoires! Die müssen nicht aus Echtgold sein oder den Namen eines großen Designers tragen. Schaut euch doch einfach mal in eurer Bude um – oder in den Wohnungen von Freunden und der Familie. Omas Vorhangkordel wird plötzlich als Statement-Kette zum Fashion-Item, die Plastikperlen aus dem Bastelladen nähen wir schnell aufs weiße T-Shirt, und dann gibt’s da ja noch die Festival-Schachtel mit den vielen Patches und Pins!

Die Street Style-Professionistas machen’s auch nicht anders!

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