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geheime Reise-Hotspots
Fernreise

5 Reise-Hotspots, von denen ihr noch viel hören werdet

Wetten, dass ihr drei dieser fünf Namen noch nie gehört habt? Solltet ihr aber. Das sind Reise-Hotspots, die ihr eher früher als später besuchen solltet. Noch sind sie totale Geheimtipps.

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Reise-Hotspots

Casas Na Areia01

Comporta

Es ist dieses kleine Dorf (und das Nachbardorf Carrasqueira), das Reisende derzeit in Portugal so anzieht: Kein Jetset, kein Halligalli wie etwa in Ibiza. Keine Partynächte wie in Mykonos. Sondern Ruhe, weites Land, herrlicher einsamer Strand. Fast so, als wäre die Zeit vor 25 Jahren stehengeblieben.

Das Ganze liegt etwa eineinhalb Autostunden südlich von Lissabon, weit weg von den Touristenzonen der Algarve. Hier haben sich noch keine großen Hotelketten angesiedelt, sondern nur vereinzelte Boutiquehotels. Am besten ist es, die vielen persönlichen, privaten Unterkünfte über Portale wie Airbnb zu buchen. Oder ein paar Nächte in den Casas na Areia („Häuser im Sand“) zu verbringen, hier ist der Name Programm und der Strand in 20 Minuten mit dem Rad erreicht.

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Coccaro Beach Club02

Galatina

Salento liegt nicht in Südtirol, sondern ist eine Region in Apulien. Apulien ist eines der Trendziele 2017, und mittendrin liegt die barocke Altstadt Galatina. Kaum anderswo ist Italien noch so urig, knorrig, unverändert, günstig und schön. Galatina ist ein idealer Ausgangs- und Ausflugsort, um die Strände der Region – wir reden hier vom Stiefelabsatz Italiens – zu entdecken. Unser Tipp: Die Beachclubs auf der der Adria zugewandten Meeresseite wie Coccaro Beach Club – hier ist das Meer tiefblau, der Strand sandig. Als Unterkünfte bestens: Masserien, zu Boutiquehotels umgebaute Bauernhöfe.

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Ikaria

Die Insel der Freigeister wird das griechische Fleckchen auch genannt. Sie liegt so weit von Athen entfernt (gute neun Stunden mit der Fähre), dass Touristenmassen gar nicht auf die Idee kommen, sich hierher zu verirren. Unser Tipp: der Strand im Südosten, den die Einheimischen „Seychelles“ nennen – mit Recht, sieht auch so aus. Auch sehenswert: das Dörfchen Maganitis mit seinen winzigen Lokalen und Shops. Besucht unbedingt die Women’s Cooperation, drei Frauen, die sich der Wiederentdeckung ikarischer Produkte verschrieben haben. Fixtermin im Sommer ist das Ikarus-Festival – mit Musik, Tanz und Theater auf der ganzen Insel. Und: Vergesst Kreditkarten – auf der Insel wird bar gezahlt.

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Trincomalee

Einheimische sagen „Trici“ zur Stadt an der Ostküste Sri Lankas. Es gibt mehrere Gründe, warum die Stadt und die Strände drumherum als Traumziel gelten: Weil sie 30 Jahre lang wegen eines Bürgerkriegs gesperrt waren und weil sie von der Hauptstadt Colombo aus immer noch schwer erreichbar sind.

Weil es keine Touri-Hotelburgen gibt, sondern vielfach nur einfache Beach-Hütten und kleine Restaurants am Strand, wo man mit den Füßen im Sand isst. Das vorgelagerte Korallenriff Pigeon Island ist ein Traumziel für Taucher. Whale Watching ist zwischen März und Mai auch möglich. Unser Traumstrand: Uppuveli Beach. Die Uga Resorts sind perfekte Hideaways für Traumtage am einsamen Strand.

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Île de Porquerolles

Das ist der Geheimtipp für die Frankophilen unter euch: Die Insel liegt gute zehn Minuten vom französischen Festland entfernt – quasi einen Hopser über das Meer, beim Flughafen von Toulon. Die Insel ist autofrei, ein Traum für Mountainbiker. Die Sandstrände auf der Insel, die fast zur Gänze unter Naturschutz steht, laden zum Baden, Relaxen, Bücherlesen, Boulespielen und Pastistrinken ein. Viel mehr ist dort nicht zu tun – herrlich.

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