Weintrinken
26. April 2017 von Claudia Kleber

Wissenschaftler behauptet: Weintrinken ist gut für unser Gehirn!

Gönn dir ruhig ein Gläschen Wein. Denn der alkoholische Traubensaft trainiert dein Gehirn.

Wein trinken ist wie Joggen für's Gehirn

Champagner schützt vor Demenz und Tequila hilft beim Abnehmen. Aber dass Wein trinken jetzt das beste Sporttraining für das Gehirn ist, ist uns neu.

Ein amerikanischer Wissenschaftler hat jetzt ein Buch veröffentlicht, in dem er erklärt, warum der alkoholische Traubensaft das menschliche Gehirn fit hält.

Das Superhirn Gordon Shepherd (lehrt und forscht an der Yale School of Medicine in den USA) behauptet in seinem Buch „Neuroenology – How the Brain Creates the Taste of Wine“, dass das Trinken von Wein besonders viele Areale im Gehirn stimmuliert (noch mehr als bei hochkomplizierten Rechenaufgaben).

Der Grund: Laut dem Wissenschaftler entsteht der Geschmack von Wein erst im Kopf. Ähnlich wie bei Farben, nimmt jeder Mensch Geschmacksrichtungen anders wahr.

 

In einem Radiointerview erklärt Gordon Shepherd: Weinmoleküle stimulieren unser Gehirn und es kreiert einen Geschmack auf die selbe Weise, wie es Farben definiert.“ Durch den Speichel, das Umherspülen des Weins und auch durch die Luft, die durch die Nase in den Rachen gelangt, werden eine riesige Menge von Geschmacksrezeptoren im Mund wachgeküsst. Und diese senden dann ganz unterschiedliche Signale an das Gehirn. Das wiederum, muss diese ganzen Informationen dann zu einer Geschmacksrichtung definieren. Und genau dieser Prozess ist offenbar eine Höchstleistung für die menschliche Schaltzentrale.

Allerdings gilt auch hier: Du solltest Wein nur in Maßen genießen, denn regelmäßige Vollräusche können langfristige Schäden am Gehirn verursachen und du erreichst genau das Gegenteil.

Was dich auch interessieren könnte