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    Netflix bezahlt User fürs Übersetzen von Untertiteln

    Um den Streaming-Service in noch mehr Ländern anbieten zu können, wendet sich Netflix an die eigenen User um Hilfe beim Übersetzen der Untertitel.

    By Jasmin Newman | 18.04.2017
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    Netflix bezahlt User fürs Übersetzen von Untertiteln

    Um den Streaming-Service in noch mehr Ländern anbieten zu können, wendet sich Netflix an die eigenen User um Hilfe beim Übersetzen der Untertitel.

    „Netflix and cash“

    Die Zahl der Netflix-Abonnenten wächst stetig. Und damit das auch so bleibt, will der Streamingdienst in fast jedem Land vertreten sein. Doch dafür muss das enorme Angebot an Serien und Filmen erst mal in die jeweiligen Sprachen übersetzt werden. Und bei dieser Aufgabe kann oder will sich das Unternehmen nicht ausschließlich auf professionellen Übersetzungsservice verlassen – es ruft daher Nutzer auf, dabei gegen Bares zu helfen. Die Bezahlung richtet sich nach dem Bedarf, so ist die Umwandlung eines japanischen Audios ins Finnische pro Minute 26,50 Dollar wert. Übersetzungen ins Griechische bringen hingegen „nur“ 7,75 Dollar pro Audiominute.

    Um auch weiterhin einen hohen Standard garantieren zu können, werden die Bewerber über eine eigens dafür entwickelte Plattform, Hermes, selektiert. Um an diesem Programm teilnehmen zu können, muss vorab ein 90-minütiger Englischtest absolviert werden. In fünf Phasen werden unter anderem Redewendungen, Grammatik sowie Fehlerfindung in bereits übersetzten Texten überprüft. Die Fragen sind individuell, weswegen die Auswertung auch bis zu zehn Tage dauern kann. Die Rückmeldung durch Interessenten übertrifft bereits nach zwei Wochen Ausschreibungsdauer alle Erwartungen. Der ursprüngliche Gedanke hinter dem Projekt war es, so Netflix, die Arbeit einzelner Übersetzer ins Rampenlicht zu stellen, anstatt Fachinstitute zu fördern. Dass das Unternehmen damit nicht nur eine schlagzeilenträchtige PR-Kampagne gelandet hat, sondern auch noch ein Vermögen spart, ist selbstverständlich nur ein zufälliger, schöner Nebeneffekt. Uns kann das aber egal sein, denn viel wichtiger ist: Wir können jetzt mit einer unserer Lieblingsbeschäftigungen Geld verdienen! Bewerben kannst du dich hier.