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    BFF Beste Freundin
    Psyche

    Eine BFF – oder besser viele Freundinnen?

    Was wäre das Leben ohne beste Freundin? Sinnlos! Aber wäre es noch besser mit vielen guten Freundinnen? Kommt darauf an, worauf wir Wert legen.

    By Janina Lebiszczak | 12.01.2017
    Psyche

    Eine BFF – oder besser viele Freundinnen?

    Was wäre das Leben ohne beste Freundin? Sinnlos! Aber wäre es noch besser mit vielen guten Freundinnen? Kommt darauf an, worauf wir Wert legen.

    BFF

    Was für eine Clique: Gigi Hadid und ihre Freundinnen Martha Hunt, Hailee Steinfeld, Cara Delevingne, Selena Gomez, Taylor Swift, Serayah McNeill, Lily Aldridge, Mariska Hargitay und Karlie Kloss.
    Getty
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    Beste Freundin oder doch nur eine Bekanntschaft?

    Freundschaft ist Definitionssache. Während manche auf regelmäßigem Kontakt und langen, intimen Gesprächen bestehen, freuen sich andere über Spaß und Spontanität, die sich nicht an einen Stundenplan hält. Die eine besteht auf ähnlichen Interessen und Charakterzügen, für die andere spielt das Spiegeln des eigenen Ichs nur eine Nebenrolle.

    Doch was macht den wahren Freund wirklich aus, die berühmte BFF, mit der man durch dick und dünn geht, für immer? Das wurde in einer Langzeitstudie der Universität Tacoma, Washington untersucht. Die Teilnehmer sollten ein Jahr lang ihre gleichgeschlechtlichen Freundschaften bewerten. Aus der erlebten Nähe, der Unterstützung in Krisensituationen und der Häufigkeit der Kontakte sollte berechnet werden, welche Freundschaften Bestand haben.

    Was eine Freundin alles machen muss …

    Das Ergebnis: Nur ein einziger Faktor bestimmte, wer vier Jahre später (noch) als „BFF“ bezeichnet wurde – das Gefühl, in der eigenen Identität anerkannt und bestätigt zu werden. Und das funktioniert bei manchen nur mit einer, bei anderen mit mehreren Personen. Siehe Topmodel Gigi Hadid: Die hat gleich eine ganze It-Girl-Armee an ihrer Seite. Was wohl Mobinah Ahmeds dazu sagen würde? Die Kommunikationsspezialistin aus Sydney beschäftigt sich seit zwei Jahren mit dem Phänomen Freundschaft – und das ziemlich radikal. Um herauszufinden, in welche Kategorien sie ihren Bekanntenkreis einteilen könnte, entwickelte sie einen Fragenkatalog mit Fragen wie „Wärst du bereit, mich vom Flughafen abzuholen ?“ oder „Können wir uns 20 Minuten lang durchgehend unterhalten ?“.

    Die Dame hat jedenfalls ziemlich strenge Vorstellungen von ihrer BFF. Die muss sich nämlich für wirklich jeden Aspekt ihres Lebens – akademisch, physisch, mental – interessieren, sofort erkennen, ob man traurig oder sauer ist, und bereit sein, jedes Opfer zu bringen. Surprise, Surprise: Nur ein Prozent ihrer Bekanntschaften entpuppten sich nach dem Test als wahre Freunde, Pardon: als wahrer Freund. Dabei ist es doch so einfach. Der Philosoph Francis Bacon brauchte 1625 nur einen Satz, um die Macht der Freundschaft zu Papier zu bringen:

    „Sie verdoppelt die Freude und halbiert das Leid.“

    via GIPHY

    Gute Freundinnen nehmen dich, wie du bist.

    Die Antwort darauf, ob es besser ist, wenige oder viele gute Freundinnen zu haben, beantwortet am ehesten eine Studie der Sonoma State University in San Francisco. Die besagt: Menschen mit einem kleinen, aber feinen Freundeskreis sind glücklicher als solche mit einer Mega-Clique, deren vielen Erwartungen sie nicht gerecht werden können. Gute Freunde nehmen dich, wie du bist – und freuen sich über dich, selbst wenn du nicht immer verfügbar bist.