Ölziehen
15. November 2016 von Lana Schneider

Ölziehen: Weißere Zähne mit dem Wundermittel Kokosöl

Ölziehen ist derzeit in aller Munde – nicht ohne Grund. Das Allroundtalent Kokosöl wirkt wahre Wunder für unsere Zähne und sorgt für ein strahlend weißes Lächeln. Dabei klappt das auch noch super schnell und einfach.

Detox und sanftes Bleaching in einem

Die etwa 4.000 Jahre alte ayurvedische Praktik des Ölziehens sorgt für eine komplette Entgiftung unseres Körpers – und das in kürzester Zeit. Doch damit können wir nicht nur unser Immunsystem stärken, sondern auch ganz einfach für besseren Atem und, jetzt kommt’s: für weißere Zähne sorgen. Die Methode entzieht dem Zahn nämlich sanft Verfärbungen, die zum Beispiel durch Kaffee verursacht wurden.

Alles, was man dafür tun muss? Eine neue tägliche Routine einführen, die nicht einmal annähernd so viel wie ein Zahnbleaching beim Arzt kostet.

So funktioniert das Ölziehen

1. Gönn dir!

Zuallererst braucht man natürlich Kokosöl. Am besten holt man sich ein hochwertiges Bio-Öl dafür.

2. Reinigung

Laut ayurvedischer Tradition sollte man vor dem Spülen die Zunge gründlich mit einem Zungenreiniger beziehungsweise einer Zahnbürste reinigen. Dadurch werden die Reflexzonen der Zunge stimuliert, wodurch die Entschlackung des Verdauungssystems zusätzlich angeregt wird.

3. Spülen & ziehen

Jetzt kommt der eigentliche Part: Etwa 5 bis 15 Minuten lang wird etwa ein Esslöffel Kokosöl durch die Zähne gespült und „gezogen“. So lange dauert es in etwa, die Bakterien zu binden. Während des „Ziehens“ vermischt sich das Kokosöl mit Speichel und legt als Schutz einen dünnen Fettfilm über Zähne und Zahnfleisch. Außerdem sind die Mikroorganismen selbst von einem Fettfilm umgeben, wodurch das Öl quasi als Magnet für die Giftstoffe fungiert.

Am einfachsten lässt sich das Ganze wohl gleich nach dem Aufstehen in den Alltag einbinden. Danach können ganz normal die Zähne geputzt werden.

4. Nicht schlucken!

Die angesammelten Bakterien sollten unbedingt ausgespuckt werden, damit sie auf keinem Fall in unserem Körper bleiben. Falls man den Drang verspürt, das Kokosöl hinunterzuschlucken, war die Menge vermutlich zu groß – einfach wieder ausspucken und von vorne beginnen. Übung macht ja bekanntlich den Meister.

5. Achtung, Verstopfungsgefahr!

Da das Kokosöl wieder fest werden kann, sollte es unbedingt in ein Papiertaschentuch gespuckt und im normalen Müll entsorgt werden. (Nicht in den Abfluss, denn das Öl kann dort zu Verstopfung in den Rohren führen.)

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