Kosmetikmüll vermeiden
14. September 2016 von Lana Schneider

Gar nicht so kompliziert

So kannst Du Kosmetik-Müll dauerhaft reduzieren

Unsere Umwelt versinkt langsam im Müll, und leider tragen unsere über alles geliebten Kosmetikprodukte einiges dazu bei. Hier findet ihr ein paar Tipps, um genau das zu ändern. So schwer ist das nämlich gar nicht.

Wir erschaffen einen Müllplaneten

Wir wissen: Das Plastik in den Meeren kommt auf Umwegen zu uns und in unsere Körper zurück, vergiftet Tiere und zerstört die Umwelt. Es ist also klar, dass wir etwas dagegen unternehmen müssen – und bei den kleinen Dingen im Alltag fängt es an. Natürlich ist Plastik nicht immer vermeidbar, aber mit diesen fünf Tipps zeigen wir euch, dass Müll zu reduzieren ganz einfach ist.

Tipp 1: Feste Handseife, Shampoos und Conditioner

Vor allem flüssige Seifen im Spender sind ganz einfach und angenehm durch feste Handseifen zu ersetzen. Diese sind meistens gar nicht oder in Papierhüllen verpackt, wodurch wir schon einmal einiges an Müll sparen können. Außerdem sind Seifen eine optimale Alternative zu Duschgels in Plastikflaschen. Hier lohnt es sich, nach Dusch- und Badeseifen Ausschau zu halten, sie trocknen die Haut nicht so sehr aus.

Aber nicht nur Seifen gibt es in fester Form, auch Shampoos und Conditioner sind mittlerweile ohne Verpackung erhältlich und mindestens genau so pflegend wie die normalerweise verwendeten Produkte.

Tipp 2: Verpackungen aus Glas

Wenn schon eine Verpackung, dann eher die aus Glas, so lautet die Devise. Natürlich ist das vom Anwendungsgebiet abhängig, aber zum Beispiel Pflegeöle, Foundations oder After Shaves (alias unser neuer Lieblingsprimer) sind bereits im Glas erhältlich und kaum erwähnenswert teurer.

Tipp 3: Wattestäbchen aus Papier

Ob Schminken, Reinigen oder Korrigieren – Wattestäbchen sind wahre Allrounder. Da sammelt sich schnell eine Menge Plastik an, es sei denn, man wechselt zu denen mit Papierschaft. Diese gibt es bereits in Drogeriemärkten oder ansonsten bei Bioläden. Auch die Papierstäbchen sind kaum bis gar nicht teurer als herkömmliche Wattestäbchen. Ein kleiner Beitrag, der viel hilft, Ladies.

Tipp 4: Recycling

Wenn man Plastikverpackungen nicht vermeiden kann, dann könnte man darauf achten, ob die Hersteller sie wenigstens wiederverwerten oder nochmals verwenden, also recyclen. Zur Müllvermeidung haben viele Anbieter spezielle Systeme entwickelt, um möglichst einfach, aber effizient die Plastikmenge zu verringern. Zum Beispiel Marken wie Rituals, The Body Shop, bi good und Lush haben sich dem Thema umweltschonende Produktverpackungen verschrieben oder tragen anderweitig zum Umweltschutz bei.

 

Tipp 5: Upcycling

Recyceln geht halt nicht immer, komplett vermeiden ist auch schwierig, also bleibt noch die Variante des Upcyclings. Das bedeutet nichts anderes, als für alte Verpackungen eine neue Nutzung zu finden – wie zum Beispiel aus Duschgelflaschen Brillenetuis basteln oder, wie das Wiener Designerduo meshit kürzlich zeigte: einzigartige Mode herstellen.

Auf Plattformen wie upcycleme oder Zweitleben gibt es viele Ideen, wo sicherlich für alle etwas dabei ist.

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