4. Mai 2016 von Stephanie Rugel

WEG DAMIT - VORERST

Ab in die Kiste! Wie man Winterkleidung richtig verstaut

Jetzt reicht’s uns endgültig mit Schal und Mantel, wir können unsere Winterkleidung nicht mehr sehen! Doch wohin damit und wie überwintert man dicke Pullis und Hauben eigentlich richtig? Wir haben für euch die besten Tipps zusammengestellt.

1. WASCHEN!

Das A und O der korrekten Klamotten-Überwinterung lautet: nur saubere Kleidung einlagern. Nicht nur deshalb, weil Flecken nach einem halben Jahr sehr schwer bis gar nicht mehr zu entfernen sind und üble Gerüche sich auch auf saubere Textilien übertragen. Schweißrückstände und Hautschuppen sind außerdem eine leckere Motten-Mahlzeit und Magnet für anderes Getier, das wir nach der Sommerpause lieber nicht aus unserem Lieblingsmantel krabbeln sehen wollen. Auch wichtig: darauf achten, nur absolut trockene Textilien einzulagern – Feuchtigkeit fördert Schimmelbildung.

2. SECURITY ENGAGIEREN!

Lavendel- oder Zedernsäckchen, Mottenkugeln oder -papier sorgen zusätzlich für Sicherheit, dass keine ungebetenen Schmarotzer ein ungewolltes Lochmuster in den Kaschmirpullover nagen.
Einige Löcher in ein Päckchen Salz stechen und zur Kleidung legen – das entzieht Rest-Feuchtigkeit und beugt Schimmel und Stockflecken vor.

3. LEERE TASCHEN!

Kaugummis, Münzen, Lippenstifte, Tampons, tote Frösche: Raus mit euch, sonst gibt’s gleich wieder Druckstellen, Flecken und Verfärbungen.

4. SENSIBELCHEN EINWICKELN!

Stücke aus empfindlichen Materialien wie Seide oder Leder, aber auch solche, die harte Details wie Knöpfe, Gürtel oder Nieten aufweisen, vorher mit Seidenpapier einwickeln, um Druckstellen und Knitterfalten zu vermeiden.

5. PLASTIC: NOT FANTASTIC!

In normalen Plastiksackerln oder -boxen beginnt die Wintergarderobe zu „schwitzen“, es bildet sich Feuchtigkeit und damit Schimmel. Daher lieber zu Vakuumbeuteln greifen, die Platz sparen und gleichzeitig vor Staub und Motten schützen. Alternativ kann man die Kleidung auch in Zeitungspapier wickeln und in Holz- oder Pappkisten aufbewahren.

6. GUTE NACHT!

Tageslicht ist auf die Dauer ein Farbenfeind und kann in offenen Regalen gestapelte Kleidung leicht an der Liegekante verfärben. Daher Stücke, die mehrere Monate nicht getragen werden an einem dunklen Ort aufbewahren. Außerdem auf Trockenheit und Sauberkeit achten, um Schimmel und Schädlingen keine Chance zu geben!

7. HÄNGEPARTIE ODER LIEGEND LAGERN?

Nach Möglichkeit sollte man die für die Sommersaison verabschiedete Garderobe wie gewohnt lagern. Also Jacken und Mäntel hängend auf breiten, gepolsterten Bügeln um Faltenbildung zu vermeiden. Strickwaren überwintern lieber liegend, da das Maschengewebe ansonsten ausleiert.

Und jetzt wo ihr so schön aufgeräumt habt, wünschen wir euch einen wunderschönen Mai und freuen uns darauf, euch mit weiteren Tipps und Trends aus der Frühjahrs-Mode zu versorgen!

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